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June 12 zvv- ich bin auch ein schiffEndlich wurde es wahr! Die Zürcher S-Bahn ist nun definitiv auch ein Schiff. Wer hätte das geglaubt? January 19 Es werde SommerSowas hab ich noch nie erlebt! Heute um 15 Uhr auf dem Zürichsee WINDSURFER! (für alle die es noch nicht bemerkt haben: es ist Januar und sollte schneien und die Ladies unter uns frösteln) Aber ich habe mich schon mal über die nächste Wintermode informiert (siehe Bild) Neuer Rekord!Ich freue mich Ihnen mitteilen zu dürfen, dass in dieser Woche ein neuer Rekord aufgestellt wurde! "Was? Ein Rekord?!?" werden Sie sich nun sicherlich fragen... Natürlich ist es wiedereinmal ein ÖV-Rekord: Die neue Züricher S-Bahn hatte einen kleineren Ausfall, sprich: der Zug erreichte nur mit Müh und Not die erste Station und die Durchsagen des Lokführers klangen regelrecht abenteuerlich. "Wir versuchen es bis Kempraten zu schaffen" hört sich für mich an wie "Wir versuchen es den Banditen, welche die Geleise blockiert haben und den Zug in ihre Gewalt bringen wollen, zu entkommen" oder "Wir versuchen uns im Dschungel durch tödliche Gefahren zu schlagen". Aber es geschah beinahe ein Wunder und ich durfte 1 Stunde nach Abfahrt trotz der widrigen Umständen wieder meinen Ausgangspunkt Rapperswil erreichen. Und die Moral von der Geschicht: Rekorde bricht man oder nicht. Frohes Pendeln! P.S: Es hat sich als sinnvoll erwiesen in solch angespannten ÖV-Situationen die Ruhe zu bewahren und vor allem auf der grossen Klappe zu sitzen und den freundlichen älteren Geschäftsmann zu ignorieren der gerne einen Extrahalt gehabt hätte um einen KUNDENTERMIN wahrnehmen zu können und dies auch mehrmals kundtat. Verdammt noch mal! Ich glaube alle von den Sardinen in dieser Büchse hätten gerne eine Extrafahrt nach Hause gehabt du Armleuchter! So das wäre auch gesagt PUNKT January 01 Pendeln^2Sie dachten Pendeln in überfüllten S-Bahn-Zügen sei erlebnisreich? Das non plus ultra? Da muss ich Sie leider enttäuschen! Es geht schlimmer! Reisen in überfüllten Intercity-Zügen kann alles übertreffen, denn man ist viel länger gezwungen mit den lieben Mitmenschen auf engstem Raume auszuharren. Aber lassen Sie mich doch die Geschichte von Anfang an erzählen: Es geschah auf der Reise von Chur nach Zürich, eine Strecke die sehr gerne von Wintersportlern und anderen komischen Leuten benutzt wird. Ich suchte also ein Ruheabteil auf um mich vollkommen dem Studium eines Buches widmen zu können als sich kurz vor Abfahrt immer mehr Menschen in den Zug drängten... Nun so weit so gut, es setzte sich also ein Seniorenpaar zu mir ins Abteil und begann sich laut zu unterhalten was nicht weiter störend war und alles begann als sie bemerkten, dass dies ein Ruheabteil war und sie gefälligst die Schnauze zu halten hatten. Jegliches Missachten der Vorschriften wurde sofort mit halblauten Kommentaren "bestraft" und auch sonst gab es noch einiges über das man sich prächtig aufregen konnte. Doch dann kam die RETTUNG! Im Abteil nebenan sass eine Dame, die ihr Recht auf Ruhe einforderte und sich auch nicht zu schade war quer durch den Waggon zu gehen um jemanden aufzufordern ruhig zu sein - und dies tat sie häufiger. Im Verlaufe der Reise war die Zustiegsrate grösser als die Ausstiegsrate und so füllte sich der Zug immer mehr und so kam es dann in Wädenswil zum grossen Showdown! Es stieg eine Frau mit ihren zwei Kindern zu und bat die nette Dame von nebenan ihre Tasche beiseite zu stellen damit wenigstens zwei von drei Personen bis nach Zürich sitzen konnten. (Man muss als Leser vielleicht noch wissen, dass die nette Dame einen Sitz mit ihrer Tasche bzw. ihrem aufgehängten Pelz besetzte und einen weiteren Sitz durch ihren riiiesen Koffer, welcher natürlich nicht verstaut werden durfte und ebenfalls bei ihr im Abteil reiste) Die Antwort der netten Dame auf die Bitte die zwei Plätze frei zu machen war leider nicht gerade ein Glücksgriff, denn sie versuchte "ihren" Platz zu verteidigen indem sie der Mutter weismachen wollte das ihr diese zwei Plätze nichts brächten da sie ja DREI Personen seien. Nun, es kam wie es kommen musste und die nette Dame unterlag und ihr Koffer musste mit dem Gang vorlieb nehmen was von ihr mit einem bösen Schnauben zur Kenntnis genommen wurde. Sie können sich sicherlich vorstellen welch ein Gesicht die nette Dame von nun an bis nach Zürich machte! Dazu kam noch, dass es äussert schwer war sich ein Lachen zu verkneifen da ich Blickkontakt zu ihrem ersten Opfer hatte, welches sich beinahe auf dem Boden wälzte vor Schadenfreude! Fazit der Reise:
Ich hoffe schon bald wieder mit neuen Geschichten dienen zu können und das Sie sich ein Bild von der netten Dame machen können habe ich sie gleich mitgeliefert :) March 05 Zürcher mutieren!Kein Witz! Die Zürcher und Zürcherinnen sind von einem schlimmen Virus befallen und mutieren jetzt zu TOURISTEN!!!
Ein Augeschein hat dieses erschreckende und zugleich erstaunliche Resultat gezeigt! Die Erkundungstour führte von Seebach via Örlikon-Bucheggplatz-Waid-Hönggerberg-Glaubten-Hürstholz zurück nach Seebach.
Ich habe während diesem Rundgang mehr mit Kameras Bewaffnete gesehen als andere Leute in ihrem ganzen Leben nie zu Gesicht bekommen werden. Der Grund des Virusausbruches sind die 54cm Feuchtigkeit, die in Zürich liegen.
Eine weitere erstaunliche Neuigkeit ist zu vermelden: Eine kürzlich durchgeführte Studie belegt, dass Männer auf Kameras stehen! Sie schleppen sie immer mit sich herum und würden sich nicht im Traum einfallen lassen die weibliche Begleitung an der modernsten Technik zu beteiligen. Auch erstaunt, dass Frauen ohne Begleitung von Männern ebenfalls gerne zur Kamera greifen! |
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